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Das Doggyhouse und wer ist eigentlich der Mensch dahinter?


Mein Name ist Manuela Kessler und ich bin die Besitzerin vom Doggyhouse. Bin 49 Jahre alt und lebte schon immer, wenn ich in Deutschland war, in Offenbach am Main.


Viele Menschen fragen mich oft wie kommt man dazu so ein Haus, zu eröffnen?

Ich hatte selbst ab und zu Bedarf für meinen Hund. Mein Husky - Malamute - Mix Jordan hatte lange Jahre das Glück einen tollen Gassigeher zu haben und er durfte auch mit zur Arbeit. Der Gedanke war oft, was machen andere Besitzer, die dieses Glück nicht haben. Durch meine vielen Reisen ins Ausland habe ich viel durch freilebende Hunde gelernt. Am Strand hatte ich schnell Freundschaften mit den Streunern. Es hat mich immer fasziniert, wie sie miteinander kommunizieren, nur durch Ihren Körper.

Anfang 2007 fing ich ganz klein an ohne Personal mit einem Hund. "Hugo" war mein erster Kunde. Jordan war gestorben im stolzen Alter und mit Hugo meinem ersten Gast baute ich den Zaun rund um unser damaliges Gelände. Ich brachte ihm bei, das Grundstück nicht zu verlassen (der Zaun war ja noch nicht fertig). Wir bekamen bald darauf unseren zweiten Kunden der auch lernen musste das Grundstück nicht zu verlassen. Es klappte ganz gut und als dann der dritte und vierte Kunde da war, war ich endlich fertig mit dem Zaun.

Ich besuchte Seminare, die sich mit Rudelhaltung beschäftigten, vor allem mit Körpersprache. Bald merkte ich das mich das Thema immer mehr fesselte und so studierte ich meine Gäste. Offene Rudelhaltung Hunde, die sich verstehen. Weil sie Platz hatten, sich auch aus dem Weg zu gehen. Zusammenzuleben so, wie ich es sehr oft im Ausland gesehen hatte, all das klappte hier sofort. Hunde, die draußen mit Ihren Besitzern an der Leine Probleme hatten, verstanden sich im Doggyhouse blendend und sie akzeptierten mich, als Ihren Rudelführer. Ich bin kein Hundetrainer, da lege ich Wert drauf, sondern der Hund ist mein Trainer und darauf bin ich sehr stolz. Ich ging weiterhin auf Seminare und baute das Doggyhouse aus. Stellte meine ersten Mitarbeiter ein, baute den Shuttleservice aus und auch da mit Bedacht auf keinerlei Boxen. Ich führte sogenannte Problemhunde ins Rudel ein. Das Rudel half mir wieder, es klappte sie passten sich an und sind heute noch Teil meines Rudels.

2011 war es dann soweit wir durften umziehen. Die Stadt Offenbach hatte uns ein riesen Grundstück angeboten. Nach viel körperlicher Arbeit war es am 11. Oktober 2011 soweit. Nun sind wir hier und ich habe ein tolles Team gefunden. Das sich gegenseitig hilft und aufeinander aufbaut.

Im Mai 2012 hatten wir das erste Mal einen Wurf im Doggyhouse, eine Freundin kam verzweifelt mit Ihrer schwangeren Hündin zu uns. Die Hündin blieb und mit Ihr 8 Welpen, die bei uns groß wurden. Auch das war eine lehrreiche Zeit. Unglaublich die kleinen Racker wachsen zu sehen und sie ins Rudel zu integrieren. Alle haben ein tolles Zuhause bekommen und sind dank des Rudels superpflegeleicht und entspannt.

Wir sind seit September 2013 Ausbildungsbetrieb der IHK zum Tierpfleger, auch das macht mich sehr stolz. Mittlerweile beschäftigen wir drei ausgelernte Lehrlinge die geblieben sind als Tierpfleger und haben seit 2016 einen weiteren Lehrling. Insgesamt sind wir ein Team mit mir von vierzehn Personen rund um unser Rudel.

Auch möchte ich die Zeit meiner Anfänge nicht missen, ich durfte so viel lernen. Die Hunde haben mir viel beigebracht und viel von mir nach außen gekehrt. Es gibt Leute die sagen von mir ich hätte eine Gabe. Ich persönlich sehe das nicht so, ich glaube, dass ich einfach eine Fremdsprache sehr gut gelernt habe.

Die Sprache der Hunde  "HÜNDISCH"