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Hundepension kann Angebot erweitern

„Doggyhouse“: Künftig mehr Hunde erlaubt

06.09.17

Offenbach - Die Hunde-Pension „Doggyhouse“ am Bierbrauerweg kann künftig noch mehr Vierbeiner betreuen. Das Veterinäramt hat der Einrichtung testweise für ein Jahr eine erweiterte Erlaubnis erteilt. Damit ist es möglich, ein Drittel mehr Tiere in zwei Großgruppen zu betreuen.

Inhaberin Manuela Keßler hatte bei der Stadt aufgrund des inzwischen auf 14 Mitarbeiter angewachsenen Personalteams einen Antrag auf Erweiterung der bestehenden Betriebserlaubnis gestellt. Bisher wurden rund 90 Tiere täglich in der Gruppe betreut, zukünftig können 120 Hunde in Obhut genommen werden.

Bürgermeister Peter Schneider als zuständiger Dezernent und Amtsleiterin Karin Haßinger überreichten die erweiterte Erlaubnis anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Einrichtung. Schneider kündigte an, dass die Genehmigung nach einem Jahr gegebenenfalls verlängert werden kann: „Wir werden nach der Testphase gemeinsam die gemachten Erfahrungen bewerten und dann sehen, ob es weitergehen kann.

“Bereits 2011 hatte die Stadt die Betreiberin unterstützt, indem sie ihr das ehemalige Grundstück des TÜV zur langjährigen Pacht angeboten hatte. Es handelte sich seinerzeit um das erste Angebot dieser Art in der Stadt. Seither werden am Bierbrauerweg ausgewachsene Hunde betreut, Welpen geboren und an die Gruppe gewöhnt. Seit September 2013 ist die Hunde-Pension auch von der IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb für Tierpfleger. So haben drei Lehrlinge die Prüfungen schon bestanden, zwei davon arbeiten weiter in der Einrichtung und die dritte im Bunde möchte Tierärztin werden. Seit dem vergangenen Jahr gibt es weitere Lehrlinge. (pso)






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Besuch von Bild Frankfurt im Doggyhouse


Beitrag: Lenny (7) testet Stadtführer für Hunde
Von Melanie Besecke, Melanie Zöller und Joachim Storch (Fotos)

Beitrag Bild FFM


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Die Frankfurter Rundschau besuchte das Doggyhouse.

Hier kommt ihr zum Artikel von Andrea-Maria Streb
Quelle: FR-ONLINE

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Offenbach

Weite Sandfläche, viele Pflanzen, eine Poollandschaft und Sonnensegel auf einer riesigen Außenfläche – wer sich im Bierbrauerweg 64 umsieht, könnte meinen, er sei im Urlaub. Jedoch befindet er sich weder am Meer noch im Beach-Club, sondern auf dem zukünftigen Gelände des „Doggyhouses“ von Manuela Keßler.

Vier Beine statt vier und zwei Räder hieß es auf dem Areal schon einmal: Wo einst die städtische Zulassung und der TÜV ihr gemeinsames Domizil hatten, sperrte das Ordnungsamt eine Zeit lang sichergestellte Kampfhunde ein. Dass dem Hundeknast eine Hundeluxusherberge folgt, ist in den Augen der städtischen Wirtschaftsförderung eine prima Entwicklung; Vereine, die sich für die Anlage interessierten, kamen nicht zum Zuge.

Manuela Keßler betreibt seit sieben Jahren eine „Hunde-tagesstätte“ in Offenbach, in der Halter ihre Schützlinge tagsüber in Betreuung geben können. Sie arbeitet nach dem Konzept des amerikanischen „Hundeflüsterers“ Cesar Millan, der die Tiere ohne Gewalt, sondern „nur mit Hilfe der richtigen Energie“ erziehen will. In der Anlage verbringen zwischen 45 und 60 Vierbeiner ihre Tage im offenen Rudel an der frischen Luft. Zusätzlich ist auch ein Bring- und Lieferservice mit dem „Doggyshuttle“ möglich, der den Hund ganz nach Wünschen seines Besitzers zu Hause abholt oder am Abend wieder zu seinem Herrchen bringt.

24-Stunden-Service im Angebot

Da die Nachfrage in den letzten Jahren stetig anstieg und der Platz auf dem alten Gelände in der Hessenstraße nun nicht mehr für alle vierbeinigen Gäste ausreicht, zieht Manuela Keßler an den Bieberer Berg. Dort gibt es nicht nur wegen der 5000 Quadratmeter großen Fläche und des komfortablen Innen- und Außenbereiches wahren Luxus für den Hund. Das „Doggyhouse“ bietet seinen Kunden auch etliche zusätzliche Verbesserungen.

So steht nun auch ein 24-Stunden-Service im Angebot des Doggyhouse-Teams. Hunde können für mehrere Tage oder Wochen in Pension gegeben werden und haben so die Chance, ihren kompletten „Urlaub“ im Rudel zu verbringen. Eine andere Neuerung ist das stationäre Therapiezentrum. Manuela Keßler und ihre Mitarbeiter betreuen dort traumatisierte oder verletzte Hunde und nehmen ihnen beispielsweise die Angst vor dem Auto. Um den Luxus komplett zu machen, gibt es auch Akupunktur und Homöopathie in Quarantänebereich und integrierter Arztpraxis. Dort wird nicht nur geimpft und kontrolliert, sondern bei Bedarf auch kastriert.
Bisher nur positive Erfahrungen mit der Nachbarschaft gemacht

Mindestens genauso wichtig wie die richtige Betreuung der Vierbeiner ist für Keßler die „Therapie“ der Besitzer. So bietet sie nicht nur Informationsveranstaltungen und Therapien gegen Angst vor Hunden an, sie versorgt die Halter auch mit Insiderwissen und verbessert so das Zusammenleben mit den Haustieren. „Viele Kunden fragen sich, warum es mit ihrem Hund zu Hause nicht so gut läuft wie hier bei mir“, erklärt die Hundeflüsterin: „Die Besitzer müssen verstehen, dass der Hund einen Rudelführer braucht. Hat er keinen, übernimmt er die Rolle selbst und es kommt zu Problemen.“

Dass die Anlage eine Lärmbelästigung für die angrenzenden Wohnhäuser im Bierbrauerweg darstellen könnte, glaubt Manuela Keßler nicht. Sie habe bisher nur positive Erfahrungen mit der Nachbarschaft gemacht. „Die Flugzeuge in dieser Gegend sind lauter als meine Hunde“, sagt sie. Man dürfe sich den Lärmpegel nicht wie in einem Tierheim vorstellen, in dem die Tiere in Boxen lebten: „Je freier die Hunde, desto weniger haben sie sich zu erzählen.“

Das gute Gewissen des Hundehalters, der sich mal Freizeit vom Vierbeiner nehmen will oder muss, hat seinen Preis. 18 Euro kostet am Offenbacher Bierbrauerweg die Unterbringung des Lieblings unter seinen Artgenossen am Tag.

Von Jana Arnol

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Allgemein

Von Axel Grysczyk
Offenbach

Faulenzen, sonnen, spielen, Gassi gehen und das Rudelleben erfahren. Das finden Hunde in der Hundetagesstätte (Huta) Doggyhouse klasse.

Daher kommen sie wieder, werden stets mehr und machen alle die Erfahrung: Huta-Betreuerin Manuela Keßler ist der Chef.

Sie heißen Aaron, Ramon oder Hugo, sind Scheidungsopfer oder werden gebracht, weil Frauchen und Herrchen berufstätig sind. Jeden Morgen trudeln sie auf dem Gelände in Offenbach ein. Einige werden im klimatisierten Hundeanhänger von Keßler abgeholt.

Erst kommen sie in einen blickdichten, eingezäunten Zwischenraum. Nach einer Weile wird die Tür zum eigentlichen Gelände geöffnet. "Dadurch ist es für die Tiere stressfreier. Es entsteht kein wildes Gebelle am Zaun. Wer neu eintrifft, wird von den anwesenden Hunden einzeln begrüßt", erklärt Kessler.

Auf dem 2500 Quadratmeter großen gartenähnlichen Gelände gibt es Podeste zum Draufklettern und Hinlegen, Bälle oder Taue zum Spielen und Mini-Zelte oder Hütten als Rückzugsmöglichkeiten. Und es herrschen eiserne Regeln. Zum Beispiel deutliche Kommandos. Dabei gilt: Brustkorb raus, deutlich und laut reden. Keßler: "Wer gebückt steht, wird von Hunden nicht ernst genommen." Wichtiger sei aber "den Hund zu lesen." Was sie meint, demonstriert sie an Aaron. Fummelt dem belgischen Schäferhund an der Schnauze, bis er die Lefzen hochzieht. "Er will jetzt nicht beißen. Er will nur zeigen, dass er das nicht mag. Ihn zu ermahnen oder zurechtweisen würde überhaupt nichts bringen", erklärt sie.

Die 39-Jährige berichtet von einem Aha-Erlebnis. Sie habe als Tauchlehrerin in Thailand gelebt und gearbeitet. Da steuern Hunde die Tempel an, weil die Mönche mit ihnen Wasser und Essen teilen. Es hat nie Reibereien unter den Hunden gegeben - weder beim Fressen noch beim Aufenthalt im Tempel. Grund: Sie leben im Rudel. Und dieses Rudel-Verhalten will Keßler auch in ihrer Hunde-Tagesstätte herstellen. "Klar, muss ich manchmal dazwischen gehen. Dann bekommt einer mal einen Anpfiff oder ein Streithahn kommt an die Leine", sagt sie. Aber: Größeres Gekleffe oder Gezanke bleibt aus. Mehr noch: Die Hunde integrieren sich. So wie Aaron. Der ist am Anfang ein Dauerbeißer in der Huta gewesen. In der Zwischenzeit fällt er nur noch als Schmuser auf.
Und trotzdem ist Hunde-Erziehung nicht der Job von Kessler. "Dafür sind Hundeschulen zuständig. Ich mache das nur, um einen stressfreien Tag zu haben", sagt sie und ergänzt: "Wenn einer ein Stinkstiefel durch und durch ist, nehme ich ihn nicht auf."

Zwölf bis 15 Hunde können im Doggyhouse tagsüber und nur werktags aufgenommen werden. Keßler: "Mehr geht nicht. Ansonsten verliere ich den Überblick, zum Beispiel wenn sich ein Hund verletzt." Ein Huta-Tag kostet 18 Euro ohne Verpflegung. Futtern in der Huta ist ausgeschlossen, "weilâ??s sonst nur Stress gibt." Derzeit sind sieben Vierbeiner da.

Fester Bestandteil dagegen ist das Gassi gehen. Dafür werden Gruppen gebildet. Ist eine Gruppe auf Schnuppertour, passt ein Keßler-Mitarbeiter auf den Rest auf. In der Regel gibtâ??s eine Fahrradgruppe. Die ist täglich bis zu 15 Kilometer unterwegs.

Einen Tipp verrät Keßler noch zum Schluss. Hunde machen nur das, was man selber macht. Läuft man übers Gelände, laufen sie mit. Schläft man, schlafen sie auch. Mit einer Ausnahme: Sie bleibt der Chef.

Kontakt: Manuela Keßler, Tel.: (0163) 3777233 oder www.doggyhouse.de