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Tierpfleger/in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension

 

Berufstyp:                              Anerkannter Ausbildungsberuf

Ausbildungsart:                    Duale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Ausbildungsdauer:              3 Jahre

Lernorte:                                Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)


Was macht man in diesem Beruf?

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension versorgen und pflegen Haustiere (in unserem Fall Hunde) und kümmern sich intensiv um sie. Hunde, die übernachten, die wegen Zeitmangel oder einfach so zur Tagespflege kommen.

Um die Körpersprache zu studieren, beobachten Tierpfleger/innen das Verhalten der Tiere besonders aufmerksam und brin­gen viel Geduld im Umgang mit ihnen auf. Sie versorgen die Tiere mit Futter und richten artgerechte Tierunterkünfte ein, die sie auch reinigen und instand halten. Sie beraten die Tierbesitzer, die ihre Haustiere z.B. in einer Tierpension unterbringen möchten, und kümmern sich um nicht so sichere Hunde. Dazu schließen sie Aufnahme­ und Ab­gabeverträge ab. Darüber hinaus fallen verwaltende Aufgaben an, von der Anschaffung von Futtermit­teln und Gerätschaften über die Kostenplanung bis zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs.


Wo arbeitet man?
Beschäftigungsbetriebe:

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension finden Beschäftigung

•in Tierheimen und Tierpensionen

-oder Hundetagesstätten


Arbeitsorte:

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension arbeiten in erster Linie

•in Tierunterkünften, z.B, Freigehege, Tierkrankenstation

•in Lagerräumen

•in Untersuchungs­ und Behandlungsräumen. Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

•in Büros oder im Quarantänebereich

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.


Worauf kommt es an?
Anforderungen:

  • Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen der Anzeichen von Tiererkrankungen, Trächtigkeit, Ver­haltensauffälligkeiten)
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. für das genaue Einhalten der Futtermengen oder Medikamentendosierung, bei der artgerechten Haltung von Tieren)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. für das Säubern, Einrichten und Instandhalten von Tierunterkünf­ten)
  • Kundenorientierung (z.B. beim Beantworten von Kundenfragen)

 

Schulfächer:

  • Biologie (z.B. beim Einordnen der Tiere nach Rasse oder Herkunft und artgerechten Unterbringen nicht einheimischer Reptilien oder Vögel)
  • Mathematik (z.B. für die Berechnung von Futterrationen)

 

Was verdient man in der Ausbildung?
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat im Doggyhouse

  • 1. Ausbildungsjahr: ca. € 732 (Brutto)
  • 2. Ausbildungsjahr: ca. € 780 (Brutto)
  • 3. Ausbildungsjahr: ca. € 836 (Brutto)