Manuela Keßler, geb. 1968 begegnete auf ihren Reisen sehr vielen freilebenden Hunden und war davon fasziniert, wie diese miteinander kommunizierten – nur durch ihre Körpersprache.
Ihren damals eigenen Hund „Jordan“, einen Husky-Malamute-Mix, konnte sie mit zur Arbeit nehmen und hatte für ihn einen tollen Gassigeher. Sie fragte sich, wie das wohl Hundebesitzer machten, die nicht so viel Glück wie sie hatten.
So begann 2007 die Geschichte des Doggyhouse – ganz ohne Personal und mit nur einem Hund; dem ersten Kunden „Hugo“.
Mehr und mehr Kunden kamen hinzu und Manuela Keßler erweitert ihr Wissen durch Seminare, die sie immer mehr fesselten und: Sie studierte ihre Gäste. Offene Rudelhaltung, Hunde, die sich verstehen. Weil sie Platz hatten, sich auch aus dem Weg zu gehen. Zusammenzuleben so, wie sie es sehr oft im Ausland gesehen hatte, all das klappte hier sofort. Hunde, die draußen mit ihren Besitzern an der Leine Probleme hatten, verstanden sich im Doggyhouse blendend und sie akzeptierten Manuela Keßler als Ihren Rudelführer.
Sie ist kein Hundetrainer, darauf legt sie Wert, sondern der Hund ist ihr Coach. Sie besuchte weiterhin zahlreiche Seminare und baute das Doggyhouse aus. Stellte ihre ersten Mitarbeiter ein, rief den Shuttleservice ins Leben und auch hier mit Bedacht ohne jegliche Boxen. Sie führte sogenannte Problemhunde ein und auch dabei half ihr das bestehende Rudel, die neuen Gäste passten sich an und sind heute noch Teil der Gruppe.
Durch ein Angebot der Stadt Offenbach, hatte das Doggyhouse das große Glück im Oktober 2011 auf ein riesiges Grundstück umzuziehen (Außenbereich 5000qm, Innenbereich 400qm).
Seit 2013 ist das Doggyhouse auch IHK Ausbildungsbetrieb zum Tierpfleger. Bereits fünf Auszubildende durften im Doggyhouse ihren Abschluss machen.
2022/23 befand sich Manuela Keßler bei KynoLogisch in der Ausbildung zur Hundewirtin und freute sich sehr, dass sie ihr Wissen erweitern durfte.


















